Geschäftsbericht 2010

Medienmitteilungen

Transitgas - Besuch des belgischen Energie-ministers

14.05.2012

Belgischer Energieminister besucht Transitgas-Anlagen

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Erdgas kann über 12 Einspeisestellen in die Schweiz eingeführt werden. Die wichtigste Einfuhrroute ist die Leitung von den Niederlanden nach Italien. Die Transitgas AG betreibt das schweizerische Teilstück derselben. Seit der Inbetriebnahme und dem späteren umfassenden Ausbau des Transitgas-Systems sowie der Erweiterung der vor- und nachgelagerten Systeme im Ausland ist die Schweiz ein bedeutendes Erdgastransitland in Westeuropa. Mit der Zweigleitung Rodersdorf (SO) - Lostorf (SO) des Transitgas-Systems besteht auch eine grosskalibrige Verbindung mit Frankreich und der Anlandestelle für norwegisches Erdgas in Dünkirchen.

 

Von der Transitgas-Leitung aus führen regionale Transportleitungen in den Jura, in die Ostschweiz, ins Mittelland, in die Zentralschweiz und in die Westschweiz. Die Gesamtlänge der schweizerischen Erdgas-Transportleitungen beträgt 2240 km.

 

Trotz seines wirtschaftlichen Betriebs kann das schweizerische Erdgas-Transport-system aus Kostensicht nicht ohne weiteres mit ausländischen Systemen verglichen werden, denn die Schweiz zeichnet sich durch einige Besonderheiten aus. Zu erwähnen sind etwa die anspruchsvollen topographischen Verhältnisse und die damit zusammenhängenden engen Siedlungsräume sowie die im Vergleich zu den Kosten relativ geringen transportierbaren Gasmengen. Eine wesentliche Rolle spielen aber auch die zahlreichen und vielfältigen gesetzlichen Auflagen, insbesondere im Bereich des Landschaftsschutzes mit entsprechenden Wirkungen auf Planungs- und Bauzeiten. Während dem der Bau eines Kilometers Transitgas-Leitungsstrecke im Jahr 1973 ca. 2,4 Mio. CHF kostete, betrug der entsprechende Wert beim jüngsten Ausbau im Jahr 2000/2001 trotz wirtschaftlicher Verbesserungen rund 4,5 Mio. CHF (+ 88 %).